
Provozierend - - Bewertung: 3-4 SterneVieles von Herrn Sprenger Beschriebene trifft den ein oder anderen (mich eingeschlossen) immer wieder wie ein Schlag ins Gesicht! Einige Formulierungen bringen mich immer wieder zum Schmunzeln..., manches ärgert, anderes provoziert, vieles kann man abnicken, hinter manchen kann man bestimmt auch sein Erledigt-Häckchen machen...und so ruft und reizt das Buch unterschiedliche Reaktionen hervor!Warum 3-4 Sterne? Manches wiederholt sich - Anderes ist mir dann doch zu dick aufgetragen. Meistens macht das Buch Spaß und bietet eine Art Spiegel zum vorhalten. Letztlich: Den Schreibstil kann man, muss man aber nicht mögen - und genau aus diesem Grund komme ich nicht zu einem abschließenden Fazit...mal mag ich, mal mag ich nicht!
Ich kann nicht! = Ich will nicht!!!! - Sehr provokant, sehr aufrüttelnd, wenn auch manchmal unbequem!Weg mit faulen Ausreden, stelle Dich vor den Spiegel und sei ehrlich mit Dir selbst. Warum tue ich genau das, was ich tue??? Letztendlich findet man heraus, weil es genau das ist, was ich im Innersten will, weil es für mich nach Abwägung aller Alternativen die einfachste, bequemste und angenehmste Lebensweise ist. Alles andere wäre geflunkert!Sehr gut zu lesen, ein Buch, das an keinem spurlos vorüber geht.Ob jetzt alles und jedes im eigenen Leben oder im eigenen beruflichen Umfeld sofort umsetzbar ist, muss jeder für sich selbst entscheiden (damit wären wir schon beim Thema),aber alleine die Herausforderung sich mit diesen Fragen mal auseinanderzusetzen ist sehr lohnend!!!Absolut empfehlenswert!
Und wie setze ich das jetzt um? - Ja, er hat recht. Kann ich nur zustimmen, sicher. Aber wie setze ich das jetzt in einem Produktionsbetrieb um? Für mich selbst sehe ich ja ein, das Selbstverantwortung das wichtigste Element ist, um frei von den täglichen Frustrationen einfach nur einen guten Job zu machen und meine Mitarbeiter nicht dafür zu benutzen, mein eigenes Ego aufzupolieren. Also für das Selbstmanagement ist dieses Buch sicher hilfreich.Aber als Managerin frustriert mich die Radikalität von Sprengers Aussagen doch manchmal, weil man den Eindruck bekommt, das man seine Mitarbeiter offenbar zu einer Schar von folgsamen Idioten macht, wenn man sie nicht immer wieder auf sich selbst zurückführt. Und dann ist man eben auch selber schuld, wenn sie nicht mehr so richtig mitarbeiten, laut Sprenger! Wie jetzt: wenn aber doch jeder selbstverantwortlich ist, warum soll ich jetzt plötzlich verantwortlich dafür sein, das meine Mitarbeiter nicht selbstverantwortlich handeln? Dafür sind sie dann doch selbst verantwortlich.Ja, das ist es, was ich in diesem Buch vermisse: Hilfe bei der Umsetzung in einem bestehenden System. Aber das will Sprenger ja auch nicht, er will provozieren und damit auf lange Sicht neues Denken in den Unternehmensalltag einfliessen lassen.Und das wirkt auch, vielleicht gerade weil es zunächst so frustrierend ist und Widerspruch weckt. Mir ist in so mancher betrieblichen Situation plötzlich eine Aussage Sprengers eingefallen und es hat mir geholfen, mal ganz anders zu reagieren und das ist doch schon mal was.
Sprenger - genial - einfach super. gut lesbar, sehr informativ und - wenn man sich bewußt mit den ausführungen auseinandersetzt - sogar so etwas wie eine lebenshilfe. wenngleich das schon ein sehr hoher anspruch ist.alles in allem ein buch, welches ich auch gerne noch ein zweites mal lese.top
Provokant - In bewährt provokanter Weise philosophiert Reinhard Sprenger über die drei Säulen der Selbstverantwortung: Autonomie (Wählen), Initiative (Wollen) und Kreativität (Antworten) und stellt dabei in den Vordergrund, dass Verantwortung Handeln bedeutet.Durch die teilweise erheiternde Schwarz-Weiß-Malerei ist das Prinzip Selbstverantwortung ein hilfreiches Buch, um den inneren Schweinehund zu überwinden und einen radikalen Perspektivwechsel vorzunehmen. So wird der Blick frei für Gestaltungsspielraum.Mehr dazu und andere Buchtipps finden Sie auch auf der Homepage von meta five.