Sport-Fitness-Bücher : Die obere Hälfte des Motorrads. Über die Einheit von Fahrer und Maschine. Der Bestseller - erweitert und aktualisiert: Über die Einheit von Fahrer und Maschine

Die obere Hälfte des Motorrads. Über die Einheit von Fahrer und Maschine. Der Bestseller - erweitert und aktualisiert: Über die Einheit von Fahrer und Maschine

EUR 24,90


Motorradfahren ist eigentlich einfach. Außer man versucht es zu erklären. Aber Universitätsprofessor und Motorrad-Instruktor Bernt Spiegel ist wie kaum ein Zweiter qualifiziert, diese schwierige Aufgabe mit Akribie zu bewältigen. Dabei geht es ihm vor allem darum, was beim Motorradfahren im Kopf passiert: Welche Hirnareale verleiten zu riskanten Überholmanövern? Wie kann ein Zweiradlenker geradezu spüren, wann das Hinterrad auszubrechen droht? Und wie lässt sich dieses Wissen für mehr Sicherheit im Verkehr nutzen? Das Buch ist voll gepackt mit klugen und überraschenden Fakten. Wer hätte etwa gedacht, dass in schnellen Kurven der Lenker nach außen eingeschlagen wird? Um so bedauerlicher, dass dieser Klassiker der gehobenen Motorradliteratur, der nunmehr bereits in seiner sechsten Auflage erscheint, nicht leicht lesbar ist. Denn der Herr Professor will ja auch den kleinsten Nebenaspekt nicht vergessen. Im schlimmsten Fall wird man deshalb aus dem Lauftext in den Anhang verwiesen, wo überlange, abschweifende Fußnoten lauern. Dort folgt dann ein Verweis ins Glossar -- und von da wird man dann an eine andere Stelle im Lauftext zurückgeschickt. Spiegel schreibt, dass er mit seinem Motorrad wiederholt in gefährliche Situationen geraten sei, weil er vor lauter Analysieren fast Strecke und Verkehr vergessen habe. Und auch beim Schreiben verlässt sich der Motorad-Guru mehr auf seinen Kopf als auf seinen Bauch. Wer sich jedoch durchbeißt, wird -- wie bereits sehr viele andere Motorad-Fans -- mit einer beeindruckenden Faktenfülle großzügig vesorgt. --Günther Strauss

Zurecht das Standardwerk der Motorradliteratur. - Die obere Hälfte des Motorrads, ergo: SIE selbst als Fahrer, ist zurecht das Standardwerk im Bereich der Motorradliteratur.Warum wird dann aber dieses Werk nicht durchgängig mit 5***** bewertet und löst teils sogar Kontroversen und Debatten selbst unter alt-ehrwürdigen und erfahrenen Bikern aus?Nun, das liegt ganz einfach an der etwas außergewöhnlichen Herangehensweise von Bernt Spiegel ans Thema. Klar, Spiegel widmet dem Thema Motorradfahren - speziell auch im Arbeitsbuch der Reihe - große Praxisabhandlungen und TOP-Fahrtipps, aber der entscheidende Unterschied zu anderen, häufig ausschließlich Praxis orientierten Büchern ist, dass Spiegel die Praxis mit der Psyche des Fahrers verknüpft.Seine latente These, dass ein guter und vor allem sicherer Motorradfahrer vor allem klar, aufgeräumt und angstfrei im Kopf sein muss ist keinesfalls gewagt, sondern einzig richtig. Angstfrei zu sein (nicht zu verwechseln mit respektlos oder leichtsinnig) und das eigene Können zu jedem Zeitpunkt in Abhängigkeit von der Tagesform, Wetterlage, Fahrbahnbeschaffenheit, etc. richtig einzuschätzen, ist schließlich die Lebensversicherung eines jeden Motorradfahrers und trägt zu einem viel sichereren Fahren bei.Natürlich geht - gerade beim Motorradfahren - nichts über Praxis, Praxis und noch einmal Praxis und nach der Lektüre des Buches von Bernt Spiegel werden Sie in bestimmten Situationen sogar feststellen, dass Sie anders oder sagen wir `mal ZUNÄCHST unsicherer fahren, als zuvor. Das liegt ganz einfach darin begründet, dass Sie jetzt selbst-analytischer fahren und sich den eigentlichen Fahr-Vorgang vergegenwärtigen.Aber seien Sie unbesorgt - das eben nur so lange, bis Sie die entsprechende Fahrsituation ausreichend aufgearbeitet und geübt haben. Sodann werden Sie sehen, dass dieses Buch Wunder bewirken kann und Sie besser und sicherer fahren, als je zuvor.Zu empfehlen sind parallel die bekannten Sicherheitstrainigs 1-3 beim ADAC oder dem Motorrad-Action-Team - auch diese bewirken Wunder und sind schon als Ganztages-Trainings für knapp über EUR 100,-- zu haben. Ein Schnäppchen verglichen mit einem (vermeidbaren) Crash.In diesem Sinne: Always Ride Safe!

Geld nicht wert - Ich habe das Buch zum Geburstag geschenkt bekommen, da es auf meiner Wunschliste stand.Erwartet habe ich nutzliche Hinweise und Tips fürs Motorradfahren.Was habe ich bekommen?Die Farge über das sein und nicht sein des Menschen und dessen Verhalten bzw. Gehirnfunktionen .... usw. usw. ... viel bla bla um nichts. Man hat den Eindruck, als wollte der Autor nur etwas schreiben um die Seiten für ein Buch voll zu bekommen.Die nützlichen Tips begrenzen sich auf ca. 20 Seiten des Buches.Aber selbst diese hätte er sich sparen können, weil man da auch selber drauf gekommen wäre bzw. es schon wusste.Meine Meinung bzw. Tip: Besser das Geld für ein schönes Motorrad-Training ausgeben, da hat man sicherlich mehr von.

Für mich ohne praktischen Nutzen - Auf dem Titel wird das Buch damit beworben, dass es eines der meistverkauften Motorradbücher sei. Offenbar löst das bei mir unbewusst einen Kaufreiz aus und hat erneut zu dem Erfolg beigetragen. Nachdem ich mehr als 130 Seiten gelesen habe, ist mir die Lust vergangen. Der Autor beschreibt seitenweise evolutionstheoretische Verhaltensweisen von Menschen und somit auch Motorradfahrern. Die Ausführungen sind zwar teilweise recht interessant, für mich als Nicht-Wissenschaftler jedoch ohne jeden praktischen Nutzen, denn mich interessiert ja, wie ich in Zukunft besser Motorrad fahren kann. Deswegen habe ich das Buch gekauft. Regelmässig führen Verweise zum Ende des Buchs. Dort werden diverse Details genauer beschrieben und meist wiederrum auf mehrere andere Erklärungen verlinkt. Da verliert man leicht den Faden. Mein Fazit: Fehlkauf

Die Bibel der Motorradfahrer - Dieses Buch ist eindeutig das beste und profundeste Werk zur Fahrdynamik des Motorrades. Während auch andere Autoren (Tony Foale, Keith Code) bereits mit dem Märchen vom Reinlegen in die Kurve aufgeräumt haben, erweitert Spiegel diese Erkenntniss um fahrpraktische Ratschläge und Schlussfolgerungen.Jeder, der sich ernsthaft mit dem Motorradfahren beschäftigt, sollte dieses Buch lesen. Aber: es gibt auch noch Fahrlehrer in Deutschland, die ihren Fahrschülern allen Ernstes dazu anleiten, eine Kurve durch Gewichtsverlagerung einzuleiten. An sich unfassbar...Wer eine Light Version dieses Buches haben will, in dem die wesentlichen Essenzen zusammengefasst sind, der kauft (fast für denselben Preis) das Buch Perfekt Fahren mit Motorrad. Aber bitte nicht beide kaufen, das wäre doppelmoppel.

Hilfreich für Eigenkontrolle und Feinschliff - Ich habe mir das Buch als Geschenk gewünscht und im Urlaub gelesen. Man konnte es jederzeit aus der Hand legen, weil es nicht wirklich fesselnd war. Aber es war doch so interessant, dass ich es letzendlich bis zum Schluss durchlas. Der Autor lässt dabei verschiedene Les-Arten zur Auswahl. Zum einen kann man nur den Haupttext lesen, ohne auf die Fußnoten einzugehen. Auch gibt es farbig hinterlegte Zusammenfassungen für ganz eilige Leser. Wer alles genau wissen will, nimmt Fußnoten und auch das Glossar noch mit. Ich habe mir für Text und Fußnoten entschieden, das Glossar war überflüssig. Die Texte und Fußnoten waren mir z.T. zu weit ins psychologische abgerutscht. Der Autor wollte damit wohl zum einen auch die letzten Details darstellen und zum anderen immer wieder erreichen, dass wirklich unmissverständlich der Sinn des Geschriebenen vermittelt wird. Auch wenn mir das im Moment des Lesens mitunter zu ausschweifend war - im Nachhinein mus ich eingestehen, dass sich so einiges gefestigt hat. Mir sind Zusammenhänge klar geworden und ich habe mir nun ein paar Verhaltensweisen herausgepickt, auf die ich seit her achte. In den vergangenen drei Wochen / rd. 2.500 km bin ich deutlich lockerer geworden und auch meine schwache Seite (Kurvenfahrten) wird spürbar besser. Fazit für mich: Muss man nicht, sollte man aber ruhig gelesen haben. Man nimmt immer etwas mit und hat anschließend spürbar mehr Spaß am Biken. Wenn die Punkte, auf die ich bisher achte, zur Routine geworden sind, lese ich es nochmal! Kaufen? Nein - besser schenken lassen!




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