Sport-Fitness-Bücher : Gute Freunde: Die wahre Geschichte des FC Bayern München

Gute Freunde: Die wahre Geschichte des FC Bayern München

EUR 8,95


Das Buch Gute Freunde handelt nicht nur von guten Freunden beim FC Bayern, sondern ist selbst ein guter Freund: nämlich für alle Fußballfans im Speziellen und für alle Liebhaber spannender und erfolgreicher Unternehmsgeschichten im Allgemeine. Dieses absolut lesenswerte Buch will man nicht nur Bayern-Freunden ans Fußballerherz legen, sondern auch Bayern-Neidern, -Skeptikern und -Hassern, die wahrscheinlich gar nicht wissen, dass selbst der deutsche Rekordmeister mit dem scheinbaren Dauerabo auf nationale Erfolge vor gar nicht allzu langer Zeit noch in der Oberliga herumdümpelte. Für eine Art Nachhilfestunde ist Hüetlins kurzweiliges Buch glänzend geeignet. Er, der sich eindeutig als guter Freund des FCB zu erkennen gibt, schreibt klar, verständlich, intelligent. Seine verbalen Konter und das hervorragende Satzstellungsspiel lassen erahnen, warum er es zum SPIEGEL-Schreiber und Erwin-Kisch-Preisträger gebracht hat. Allein die Überschriften zu den einzelnen Kapiteln („Trainieren mit Cäsar“ oder „Diese Rummelfliege“) wirken anziehend, der Text selbst ist sehr gut recherchiert, sentimental, flüssig und sinnvoll in einzelne Vereinsepochen unterteilt. Schade nur, dass Hüetlin erst mit den 1960er-Jahren beginnt. Über die interessante frühere Vergangenheit des Clubs erfährt der Leser so gut wie nichts, ein kleines Kapitel hierzu wäre toll gewesen. Dafür bleibt mehr Raum für interessante Episoden in den vergangenen 40 Jahren: Storys über den Aufstieg und Niedergang von Gerd Müller, den Werdegang Franz Beckenbauers, die Episode vom FC Hollywood Ende der 1990er und natürlich die „Flasche leer-habe fertig“-Rede von Trappatoni, übrigens in Originalversion. Doch Hüetlin käut nicht nur Altbekanntes wieder, sondern zoomt sich noch näher heran als andere Sportjournalisten. Mitunter entsteht fast der Eindruck, dass er nicht nur bei fast allen Partien und Mannschaftssitzungen selbst dabei war, sondern auch noch in der Kabine -- Ergebnis zigfacher Gespräche, monatelangen Recherchierens und einer eigenen Leidenschaft für den Verein. Fazit: Gute Freunde ist eines der am besten geschrieben Fußball-Bücher überhaupt und längst nicht nur für Bayern-Fans geeignet. Es ist eine einzigartige Zeitreise in die Geschichte des erfolgreichsten deutschen Fußballclubs, wie sie so exakt-packend formuliert, detailliert recherchiert und kompakt zusammengefasst noch nie zu lesen war. Einziger Wermutstropfen: Hüetlin lässt seine Leser die Sympathie und Antipathie für bestimmte Personen deutlich spüren. Uli Hoeneß, Franz Beckenbauer und Ottmar Hitzfeld sind offensichtlich besonders gute Freunde, Lothar Matthäus und Paul Breitner hingegen müssen viel Schelte einstecken, aus Hüetlins Sicht eben die „wahre Geschichte“. -- Christian Haas

Eines der besten Sachbücher die ich je gelesen habe - Der Autor schafft es Gänsehaut-Atmosphäre zuschaffen, und dabei gleichzeitig die Entstehungsgeschichte der Bayern ab 1960 zu erzählen. Mit lustigen Anekdoten und Seitensträngen wird das Buch entlang dieser Geschichte zu einer unterhaltsamen und nie langweiligen Erzählung über die wohl am meisten polarisierende Mannschaft in Deutschland.Dabei spart der Autor aber auch nicht mit Kritik und zeigt die Schattenseiten des Erfolges auf, vom umrühmlichen Abschied des Gerd Müller bis zu den phasenweise selbstherrlichen Anflügen eines Franz Beckenbauer als Spieler.Maximal einen halben Stern Abzug hätte ich gegeben, da mich nicht immer dem Eindruck erwehren konnte, dass der Autor ein wenig zu sehr seine persönlichen Gefühle und Meinungen bei den Spielerbeschreibungen und -bewertungen einfließen lässt.

Wirklich mitreißend! Nicht nur für Fans!! - Ich bin wirklich überrascht - positiv! Und ich muss meinem Vorrezensenten zustimmen: dies ist wirklich ein Glanzstück unter vielen Fußballbiografien. Denn es ist fesselnd, aber trotzdem nicht verherrlichend. Der Autor bewahrt eine sympathisch distanzierte Haltung, ohne zu sachlich an die Thematik heranzugehen. Sehr angenehme Schreibweise!Und ich muss gestehen: ich bin weiß Gott kein FC Bayern-Fan! Im Gegenteil! Und trotzdem: so manchen Spieler, so manchen Trainer und so manch einen, der in anderer Weise mit dem Verein verhaftet ist, hat Hüetlin mir näher gebracht. So nahe, dass ich teilweise meine Meinung über den FC Bayern sehr geändert habe.Das Buch zeigt Spieler von einer anderen Weise, als wir sie tagtäglich über den Bildschirm kicken sehen. Eine persönliche, intime, ja eine zutiefst normale Weise, die wir Prominenten oftmals nicht zugestehen, weil wir sie auf einen Sockel setzen.Und sogar mein persönlicher Anti-Freund Hoeneß erschien mir beim Lesen in einem ganz anderen Licht: als gutmütige, hilfsbereite Vaterfigur für so manchen seiner Jungs, zum Beispiel Mehmet Scholl, dem er sogar anbot, bei ihm einzuziehen, als es ihm mit 26 Jahren nach der Trennung von seiner Frau schlecht ging.Wirklich tolle Einblicke in einen der bedeutensten Vereine Deutschlands!Top-Recherchen, sehr angenehme journalistische Sprache, tolles Lesevergnügen!

Thomas Hüetlin: Infos von der Quelle - Gute Freunde ist eines der am besten geschrieben Fußball-Bücher überhaupt und längst nicht nur für Bayern-Fans geeignet. Es ist eine einzigartige Zeitreise in die Geschichte des erfolgreichsten deutschen Fußballclubs, wie sie so exakt-packend formuliert, detailliert recherchiert und kompakt zusammengefasst noch nie zu lesen war. Einziger Wermutstropfen: Hüetlin lässt seine Leser die Sympathie und Antipathie für bestimmte Personen deutlich spüren. Uli Hoeneß, Franz Beckenbauer und Ottmar Hitzfeld sind offensichtlich besonders gute Freunde, Lothar Matthäus und Paul Breitner hingegen müssen viel Schelte einstecken, aus Hüetlins Sicht eben die ?wahre Geschichte?.Das Buch Gute Freunde handelt nicht nur von guten Freunden beim FC Bayern, sondern ist selbst ein guter Freund: nämlich für alle Fußballfans im Speziellen und für alle Liebhaber spannender und erfolgreicher Unternehmsgeschichten im Allgemeine. Dieses absolut lesenswerte Buch will man nicht nur Bayern-Freunden ans Fußballerherz legen, sondern auch Bayern-Neidern, -Skeptikern und -Hassern, die wahrscheinlich gar nicht wissen, dass selbst der deutsche Rekordmeister mit dem scheinbaren Dauerabo auf nationale Erfolge vor gar nicht allzu langer Zeit noch in der Oberliga herumdümpelte. Für eine Art Nachhilfestunde ist Hüetlins kurzweiliges Buch glänzend geeignet. Er, der sich eindeutig als guter Freund des FCB zu erkennen gibt, schreibt klar, verständlich, intelligent. Seine verbalen Konter und das hervorragende Satzstellungsspiel lassen erahnen, warum er es zum SPIEGEL-Schreiber und Erwin-Kisch-Preisträger gebracht hat. Allein die Überschriften zu den einzelnen Kapiteln (?Trainieren mit Cäsar? oder ?Diese Rummelfliege?) wirken anziehend, der Text selbst ist sehr gut recherchiert, sentimental, flüssig und sinnvoll in einzelne Vereinsepochen unterteilt. Schade nur, dass Hüetlin erst mit den 1960er-Jahren beginnt. Über die interessante frühere Vergangenheit des Clubs erfährt der Leser so gut wie nichts, ein kleines Kapitel hierzu wäre toll gewesen.Dafür bleibt mehr Raum für interessante Episoden in den vergangenen 40 Jahren: Storys über den Aufstieg und Niedergang von Gerd Müller, den Werdegang Franz Beckenbauers, die Episode vom FC Hollywood Ende der 1990er und natürlich die ?Flasche leer-habe fertig?-Rede von Trappatoni, übrigens in Originalversion. Doch Hüetlin käut nicht nur Altbekanntes wieder, sondern zoomt sich noch näher heran als andere Sportjournalisten. Mitunter entsteht fast der Eindruck, dass er nicht nur bei fast allen Partien und Mannschaftssitzungen selbst dabei war, sondern auch noch in der Kabine -- Ergebnis zigfacher Gespräche, monatelangen Recherchierens und einer eigenen Leidenschaft für den Verein.

zuviel versucht, zuwenig erreicht - Das Buch ist solide geschrieben, versucht aber zu viel und erreicht zu wenig. Huetlin versucht in einem Aufwasch eine Chronologie des FC Byern München seit den sechziger Jahren, eine Darlegung der These, dass sich am FCB exemplarisch und seiner Zeit vorraus der Wandel vom modernen Fußball (spielerisch und organisatorisch) vollzog und eine Auseinandersetzung mit eben diesem Wandel. Nichts davon gelingt wirklich. Die Chronologie scheitert an der asynchronen, manchmal schwierig zu durchdschauenden Darstellung, die gerade für Leser, die nicht intensiv mit der Geschichte des FCB vertraut sind oftmals schwer nachziehbar ist. Auch die Konzentration auf Gesamtzusammenhänge, Entwicklungslinien und Themenblöcke ist für eine Chronologie eher ungeeignet.Sie passt eher zu einer argumentativen Arbeit über den Wandel zum modernen Fußball. Huetlin zeigt auch auf, wie sich dieser am Beispiel des FCB vollzieht (und bügelt dabei so manche Falte in der tatsächlichen Chronologie der Ereignisse glatt) vermag aber weder zu belegen, dass der FCB Vorbildfunktion hatte (weder national noch international) noch untersucht er die äußeren Einflüsse die auf den FCB einwirkten. Huetlins FCB entwickelt sich großteils im Vakuum.Die menschlichen Kosten die mit diesem Wandel verbunden sind, vielleicht am deutlichsten aufgezeigt anhand von Gerd Müller aber auch in den Fehden Hoeneß - Beckenbauer, bis hin zu Hoeneß - Daum werden zwar umfangreich, vielleicht zu umfangreich dargestellt, bleiben jedoch an der Oberfläche. Ob mit Absicht oder aus Unvermögen, Huetlin kommt nicht über die scheinbare Nähe der Boulevardpresse hinaus, die zwar Aussagen und Gerüchte minutiös protokollieren kann, aber vom echten Zugang zu den Menschen dahinter schon durch den eigenen Apparat abgeschnitten ist.Am Ende steht Huetlin da wie der von ihm porträtierte Verein, der Versuch drei Pokale in einer einzigen Saison zu erringen kostet soviel Kraft, dass am Ende kein einziger gewonnen wird. Passend, aber nicht gut genug.

gut zu lesen ... - als bayern-fan freut man sich natürlich, wenn man das buch unter dem christbaum liegen hat ,-)es ist nett zu lesen und arbeitet die interessante geschichte des fcb von anfang an auf. die eine oder andere geschichte ist schon von amderswo bekannt, aber das macht das buch nicht weniger interessant. obs autorisiert ist oder nicht: 99 Prozent sind sichter korrekt recheriert ,-)




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